Rauschendes Fest der Vielfalt gefeiert

Gestern, am 16. November 2018, dem internationalen Tag der Toleranz konnten wir ein gelungenes Fest der Vielfalt erleben. Über hundert Menschen, Familien mit Kindern und Einzelpersonen aus u.a. Afghanistan, Eritrea, Indien, Portugal, Russland, Syrien, Türkei, Ukraine und Deutschland waren zum „Langen Tisch der Kulturen“, einem der Höhepunkte des Festi-wall für ein friedliches Miteinander 2018, allein in Bad Wildbad zusammengekommen.

Das Speiseangebot war überwältigend: Von u.a. indischem Kichererbsensalat über syrische Falafel und Tabbouleh bis portugiesischen Teigtaschen mit Fisch oder Fleisch, vom rheinischen Kartoffelsalat über eritreische Fladen und Salate wie türkischen Spezialitäten bis hin zu finnischen Lachsröllchen, russischen Eiern und Schwarzwälder Vesperplatte, von französischer Quiché, veganen Sushi bis zur Soppa Paraguaya und afghanischen Spezialitäten reichte das Angebot, von dem wesentlich mehr Menschen hätten satt werden können.

Der mit internationalen Flaggen geschmückte und für diese Veranstaltung von der Kirche angemietete, Saal im Ludwig-Hofacker-Haus strahlte eine internationale Atmosphäre aus. Bewusst unterschiedlich besetzte Tische, die „lebende“ Statistik sowie ein Quiz, welches durch, nach dem Zufallsprinzip gebildeten, Paaren bearbeitet wurde, brachten Bewegung und Begegnung.

Eine dreiköpfige Musikergruppe aus Höfen mit dem bezeichnenden Namen „Druschba“ (russisch: Freundschaft) spielte Stücke aus aller Welt und begeisterte die Festgemeinschaft mit Trompete, Saxophon, Tuba, Perkussion und Ziehharmonika. Die türkische Folkloregruppe Arkadas (türkisch: Freundschaft) aus Pforzheim zeigte in entsprechender Tracht ostanatolische und kaukasische Tänze. Mitglieder des Vereins Rancho Cultural aus Calw begeisterten mit portugiesischen Fischer-Tänzen und bezog Festteilnehmerinnen und -teilnehmer mit ein. Spontan zeigten ebenso junge und ältere syrische Anwesende einen Tanz aus Aleppo, der zerstörten Stadt in der sicher lange nicht getanzt wurde.

Ein vielfältiges Dessert mit u.a. Himbeer-Mascarponecreme, Hamantaschen wie schwedischen Zimtschnecken und eine eritreische Kaffeezeremonie leiteten schließlich das Ende der ungezwungenen und fröhlichen Feier ein, bei der das kulinarische Erlebnis gleichgewichtig neben dem Kennenlernen und der Freude aneinander stand.

Dank vieler helfender Hände in der Küche und beim Aufräumen war bald der alte Zustand des Saales wiederhergestellt. Was bleibt ist die Erinnerung an ein glänzendes Fest, das wir unbedingt wiederholen wollen 😀

Herzlichen Dank an alle, die diesen wundervollen Abend mit uns gemeinsam verbracht und das friedliche Miteinander unterschiedlichster Menschen in wunderbarer Weise sichtbar gemacht haben!

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